Im Rahmen von Werte in Bewegung entsteht ein Raum, in dem Respekt, Gemeinschaft und Selbstvertrauen nicht nur angesprochen, sondern mit Hilfe von traditionellen Bewegungskünsten als zentrale Werte auch unmittelbar körperlich erfahrbar werden.
„Karate und Qigong sind weit mehr als reine Bewegung. Es sind die Werte, die darin lebendig werden und einen nachhaltigen, positiven Einfluss auf das eigene Leben entfalten können. Diese Erfahrung möchte ich mitten in den gesellschaftlichen Alltag tragen.“
Gemeinsam wachsen bedeutet, einen Raum zu gestalten, in dem wir uns gegenseitig unterstützen, voneinander lernen und Barrieren abbauen.
"Respekt ist keine Theorie. Er ist eine Haltung, die durch gelebte Erfahrung entsteht und in den Alltag mitgenommen wird."
Das bewusste Setzen und Akzeptieren von Grenzen stärkt die innere Souveränität und sorgt für ein sicheres Auftreten.
Durch Interaktionsübungen lernen wir, einander auf Augenhöhe mit Achtsamkeit und Wertschätzung zu begegnen.
„Inwiefern kann körperliches Erleben und traditionelle Rituale dazu beitragen, soziale Kompetenzen und Werte im Miteinander zu festigen?“
Nach dem erfolgreichen Wertelabor im April zeigt sich ein klares Ergebnis: Gesellschaftliche Werte treten selten isoliert auf. Respekt, Selbstvertrauen und Gemeinschaft bedingen und verstärken sich gegenseitig im gemeinsamen Handeln. In den Workshops wird deshalb nicht theoretisiert, sondern gemeinsam mit den Teilnehmenden aktiv erforscht, wie gestaltetes Miteinander im Alltag funktionieren kann.
Der erste praktische Meilenstein des Projekts legte den Fokus auf Qigong. Im Vordergrund standen meditative Körperarbeit und der Aufbau eines ersten gemeinsamen Gruppengeerlebnisses...
Details & GalerieDie Verschmelzung zweier Welten: Die Dynamik und Festigkeit des Shotokan Karate traf auf den fließenden Geist des Qigong. Der Fokus lag auf 'Grenzen setzen und respektieren'...
Details & GalerieIn diesem Labor wurden die bisherigen Erfahrungen gebündelt und konkret auf gesellschaftliche Werte hin untersucht. Es zeigte sich, wie stark gemeinsames Handeln verbindet...
Details & GalerieEntwickler und Initiator des Projekts im Zuge des Master-Studiengangs Public Interest Design an der Bergischen Universität Wuppertal. Neben der Organisation und Koordination der Workshops liegt der Fokus auf der reflektierten Betrachtung, um die praktischen Erkenntnisse später möglichst nutzbar zu machen. Das Ziel ist es, gestalterische Praxis aktiv zur positiven Entwicklung von Gemeinschaft und öffentlichem Raum einzusetzen.
Als erfahrener Trainer im Shotokan Karate und zertifizierter Qigong-Lehrer übernimmt er die sportliche Durchführung der praktischen Einheiten. Er bringt seine langjährige Vermittlungskompetenz ein, um die im Projekt konzipierten Werte in die Bewegung zu transportieren.
Sonntag, 31. Mai 2026 | 10:00 Uhr | Direkt am Botanischen Garten (Hardt Wuppertal)
Wir verbinden traditionelle Bewegungskünste mit gesellschaftlicher Gestaltung, um wichtige Werte wie Respekt, Selbstbewusstsein und Zusammenhalt ganz praktisch am eigenen Körper erlebbar zu machen. Der Workshop findet im öffentlichen Raum statt, setzt auf ein interaktives Miteinander und ist offen für alle Interessierten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – einfach vorbeikommen und mitmachen!